08.06.08

GRÜNE wollen Solarstrom vorantreiben

Die Installation von Fotovoltaikanlagen zur Gewinnung von Solarstrom hat in Bad Camberg im Jahr 2007 deutlich zugenommen. 528.000 Kilowattstunden Strom wurden mit Sonnenenergie erzeugt. Das sind etwas mehr als 1% des in Bad Camberg 2007 verbrauchten Stroms in Höhe von 50 Millionen Kilowattstunden. 2006 betrug die erzeugte Solarenergie noch 0,77% des Gesamtstromverbrauchs. Demgegenüber lieferten die beiden Windkraftanlagen an der Autobahn bei Würges im Jahr 2007 über 2 Millionen Kilowattstunden und trugen dabei zu 4% zur Stromerzeugung bei.

„Wenn auch der Solarstromanteil erfreulich gestiegen ist, so ist doch sein Anteil von 1% an der Gesamtstromgewinnung zu gering, um wesentliche Ziele des Klimaschutzes zu erreichen“, so Fraktionsvorsitzender Dieter Oelke. Nach Auffassung der GRÜNEN sollte die öffentliche Hand beim Einsatz von regenerativen Energien mit gutem Beispiel vorangehen. Die GRÜNEN haben daher drei kreiseigene Objekte in der Kernstadt durch einen Fachmann überprüfen lassen. Es handelt sich um die neue Grundschule, die Kreissporthalle und die Taunusschule. Das Ergebnis: Zahlreiche Dächer dieser Liegenschaften sind für die Installation von Solaranlagen geeignet.

Die GRÜNEN haben deshalb für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 18. Juni beantragt, dass der Magistrat mit den zuständigen Stellen des Landkreises in Verhandlungen tritt, um auf kreiseigenen Gebäuden in Bad Camberg die Installation von Fotovoltaikanlagen durch die öffentliche Hand oder von Privatpersonen zu ermöglichen. Nach Informationen der GRÜNEN aus der Solarbranche steht inzwischen auch ein Investor zur Verfügung, der bereit wäre, bei der Finanzierung der Solaranlagen mitzuwirken.

 

Foto eines Teils der neuen Grundschule in der Kernstadt. Mehrere Dächer sind für die Installation von Solaranlagen geeignet.




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