GRÜNE beraten über Zukunft des städtischen Bauhofs

Mandatsträger der GRÜNEN haben den städtischen Bauhof besichtigt und sich bei Bauamtsleiter Hans Saufaus informiert. Grund der Besichtigung ist die Situation, dass ein Investor das Grundstück des Bauhofes im Blumenweg 2 erwerben und dort ein Mehrfamilienhaus mit 22 Wohneinheiten sowie 5 Reihenhäuser und eine Tiefgarage bauen möchte.

 

Die GRÜNEN stellten fest, dass die räumliche Enge auf dem Bauhof bei den Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge und Geräte die Arbeitsabläufe erschwert. Auch Sozial- und Arbeitsräume entsprechen nicht mehr den heutigen Standards. Hier sehen die GRÜNEN einen dringenden Handlungsbedarf. Der Bauhof hat eine Fläche von 3286 qm. Auf dem Gelände arbeiten rund 30 Mitarbeiter. Um alle Geräte und Fahrzeuge optimal unterzubringen, wäre eine Fläche von 4000 qm erforderlich. Für eine solche Fläche gibt es in der Stadt mehrere Optionen. Ohnehin war geplant, den Bauhof vor allem aus Gründen des Platzmangels in ein anderes Stadtgebiet zu verlegen. Dass jetzt alles ganz schnell gehen soll, liegt an dem Kaufangebot des Investors. Trotzdem sind die GRÜNEN der Meinung, dass überstürztes Handeln nicht sinnvoll ist. Unverständlich ist es, so Fraktionsvorsitzender Dieter Oelke, dass im Haushalt 2012 keine Finanzmittel für die Planung eines neuen Bauhofes bereitgestellt wurden und auch im Investitionsprogramm für die folgenden Jahre der Bauhof nicht erwähnt wird.

 

Die GRÜNEN sehen in der Angelegenheit einen großen Beratungsbedarf und bringen in Erinnerung, dass vor einigen Jahren diskutiert wurde, auf dem Gelände des Bauhofs ein Parkhaus zu errichten, um die Parkplatzsituation in der Altstadt zu verbessern. Heute parken auf dem Gelände 15 bis 20 Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Ungeklärt ist, wo diese Mitarbeiter in Zukunft parken sollen. Auf keinen Fall sollen sich nach Meinung der GRÜNEN durch den Verkauf des Bauhofes die Parkmöglichkeiten in der Altstadt verschlechtern.

 

Foto von Mandatsträgern der GRÜNEN bei der Besichtigung des Bauhofs.

Von links nach rechts: Stadtverordneter Ottmar Reichert, Stadtrat Thomas Laier, Bauamtsleiter Hans Saufaus, die Stadtverordneten Heike Hannappel, Dieter Oelke und Holger Reich, Kreistagsabgeordnete Sabine Häuser-Eltgen und Stadtrat Erich Grzesista

 

Die Pressemitteilung als PDF.

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